Energielösungen - Abwasserbehandlung
Energie aus Klärgas.
Abwasserreinigungsanlagen sind längst mehr als Infrastrukturen zur Wasseraufbereitung. Wo Klärgas, Abwasserwärme, Photovoltaik und intelligente Steuerung zusammenspielen, entstehen dezentrale Energiezentralen für Strom, Wärme und Versorgungssicherheit.
IWK unterstützt ARA-Betreiber dabei, das vorhandene Energiepotenzial optimal zu nutzen: mit robusten BHKW-Lösungen, durchdachter Wärmeeinbindung, Speicherbewirtschaftung und langfristigem Service.
Energielösungen - Abwasserbehandlung
Die Kläranlage als kleines Kraftwerk.
Moderne ARA produzieren nicht nur sauberes Wasser, sondern auch wertvolle Energie. Klärgas aus der Schlammfaulung lässt sich in einem Blockheizkraftwerk effizient in Strom und Wärme umwandeln. Der Strom kann direkt vor Ort genutzt werden, die Wärme unterstützt Faultürme, Schlammtrocknung, Gebäudeheizung oder angeschlossene
Wärmeverbünde.Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten: Viele Anlagen bauen Photovoltaik auf Betriebsgebäuden, Dächern oder über Klärbecken. Auch das gereinigte Abwasser bietet ein grosses Wärmepotenzial, das mit Wärmepumpen nutzbar gemacht werden kann. Entscheidend ist, diese Energiequellen nicht isoliert zu betrachten, sondern als
Gesamtsystem zu planen und zu betreiben.So wird aus der ARA eine flexible Energieplattform: Klärgas-BHKW, PV, Wärmepumpen, Wärme- und Gasspeicher sowie eine intelligente Steuerung arbeiten zusammen. Das erhöht den Eigenversorgungsgrad, senkt Energiekosten und schafft zusätzliche Handlungsspielräume im Strom- und Wärmemarkt.
IHR ansprechpartner
Stefan Schaffner
CEO
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stefan.schaffner@iwk.ch
Zahlen zu iwk.
Unsere fakten in Kürze.
Konzeptbeispiel
Energiepotenziale vernetzen.
Bei der Reinigung von Abwasser Ein zukunftsfähiges Energiesystem auf einer ARA beginnt beim Klärgas. Das Gas aus der Faulung wird gesammelt, aufbereitet und in einem BHKW verwertet. Der Motor erzeugt elektrische Energie für energieintensive Prozesse wie Belüftung, Pumpen, Rührwerke oder Schlammentwässerung. Gleichzeitig wird die Motor- und Abgaswärme zurückgewonnen und dort eingesetzt, wo sie auf der Anlage gebraucht wird.
Besonders interessant wird das System, wenn es nicht nur auf Dauerbetrieb ausgelegt ist. Mit einem ausreichend dimensionierten Gasspeicher kann Klärgas zeitlich verschoben genutzt werden. Das BHKW läuft dann beispielsweise verstärkt in Zeiten mit hohem Eigenstrombedarf, tiefem PV-Ertrag oder attraktiven Strompreisen. Tagsüber kann PV-Strom einen Teil des Bedarfs übernehmen, während Klärgas gespeichert wird. Abends, nachts oder im Winter übernimmt das BHKW wieder eine zentrale Rolle.
Auch die Wärme lässt sich bewirtschaften. Ein Wärmespeicher entkoppelt Strom- und Wärmeproduktion zeitlich: Das BHKW kann stromgeführt betrieben werden, ohne dass wertvolle Wärme verloren geht. Die gespeicherte Wärme steht später für Faultürme, Gebäude, Schlammtrocknung oder einen Wärmeverbund zur Verfügung. Ergänzend kann eine Wärmepumpe die Abwärme aus gereinigtem Abwasser nutzbar machen und das Temperaturniveau für Heizung oder Prozesse anheben.
Ein typisches Gesamtsystem kann so funktionieren: Die PV-Anlage produziert tagsüber Strom für den Betrieb der ARA. Überschüsse oder günstige Stromfenster können für Wärmepumpen genutzt werden. Das Klärgas wird gespeichert und bei Bedarf im BHKW verstromt. Die BHKW-Abwärme wird direkt genutzt oder in einen Speicher geladen. Die Steuerung entscheidet laufend, ob PV, BHKW, Speicher oder Wärmepumpe den grössten Nutzen bringen – abhängig von Lastprofil, Gasproduktion, Wärmebedarf, Strompreis und Betriebsstrategie.
Für ARA-Betreiber bedeutet das mehr als nur Energieeffizienz. Es entsteht ein robustes, steuerbares und erweiterbares Energiesystem. Die Anlage kann ihren Eigenverbrauch erhöhen, fossile Spitzenlast reduzieren, Abwärme besser nutzen und perspektivisch auch externe Verbraucher mit erneuerbarer Wärme versorgen. Damit wird die ARA vom Energieverbraucher zur aktiven Energiezentrale der Gemeinde oder Region.
IWK begleitet solche Projekte von der Konzeptidee bis zum Betrieb: Auslegung des BHKW, Integration von Klärgas- und Wärmespeichern, Einbindung von PV und Wärmepumpen, Schnittstellen zur Leittechnik, Emissionskonzept, Service, Wartung und langfristige Betriebsoptimierung.
Gute Gründe
Energiepotenziale vernetzen.
Energiekosten senken
Klärgas, Abwärme und PV werden gezielt genutzt, statt ungenutzt zu bleiben. So sinken Strom- und Wärmekosten dauerhaft.
Eigenversorgung steigern
Mit BHKW, Speicher und intelligenter Steuerung steigt der Eigenversorgungsgrad der Anlage. Das macht den Betrieb robuster und unabhängiger.
Abwärme nutzbar machen
Motorabwärme und Energie aus gereinigtem Abwasser lassen sich sinnvoll in das Gesamtsystem einbinden. So wird aus der ARA eine echte Wärmequelle.
Flexibilität gewinnen
Gasspeicher und Wärmespeicher ermöglichen einen bedarfsgerechten Betrieb des BHKW. Das schafft Spielraum bei Lastspitzen, PV-Erzeugung und Strompreisen.
Aus Infrastruktur Mehrwert schaffen
Die ARA klärt nicht nur Abwasser, sondern produziert auch Strom und Wärme. Damit wird sie zur lokalen Energiezentrale mit zusätzlichem Nutzen
Referenzen
ARA Aarau II.
Biogas
Kläranlage
Kläranlage
BHKW 2 XY
Die Kläranlage Aarau verfügte bereits über zwei BHKW-Module, als eines davon am Ende seiner Lebensdauer
Motortyp
agenitor 406-B
Motortyp
agenitor 406-B
Motortyp
agenitor 406-B
Unverbindlich und PErsönlich
Gerne möchten wir sie bei ihrem nächsten projekt unterstüzten.
Ob erste Idee, konkrete Planung oder bestehende Anlage: Wir beraten Sie gerne persönlich und zeigen Ihnen die passenden Möglichkeiten auf.