Die Anforderungen an die Energieversorgung von Alters- und Pflegeheimen sowie Spitälern werden sich in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Gesetzliche Vorschriften, die Klimaziele und der technische Fortschritt unterschiedlicher Technologien verlangen ein komplexes Zusammenspiel, um Versorgungssicherheit, Betriebs-Flexibilität und Dekarbonisierung unter einen Hut zu bringen. Gleichzeitig stossen die Bestandsinstitutionen an ihre Kapazitätsgrenzen und müssen ihre Platz-Angebote vergrössern.
Die örtlichen Bedingungen mit eingeschränkten Platzverhältnissen sowie permanentem Pflege- bzw. Spitalbetrieb stellen hohe Hürden für eine Sanierung der Wärme- und Energiezentralen hin zu einer fossilfreien Energieversorgung dar. Hier ist die Kombination von Wärmepumpe und Blockheizkraftwerk eine kostengünstige, kurzfristig realisierbare und vollständig erneuerbare Lösung.
Die Sanierung der Wärmeerzeugungsanlagen bietet eine grosse Chance zur deutlichen Reduktion des Primärenergiebedarfs bei gleichzeitig höherer Versorgungssicherheit und niedrigerer CO2-Emissionen. Die Kombination von Wärmepumpe, welche auf den Bedarf der Monate März bis Oktober ausgelegt ist, und Blockheizkraftwerk, welches die zusätzliche Wärmeleistung in den Monaten November bis Februar erzeugt, ist sowohl in Bezug auf die Investitions- und Betriebskosten wie auch der technischen Umsetzbarkeit in jedem Fall prüfenswert. Damit einhergehend reduziert sich der Bedarf an notwendiger Abwärme- bzw. Umweltenergie als Energiequelle und der zusätzliche Strombedarf für den Betrieb der Wärmepumpe. Auch die eingesetzte Kältemittelmenge wird deutlich reduziert und damit können erhebliche Erleichterungen für die Sanierung entstehen.
Dieses hybride Wärmeerzeugungskonzept ermöglicht die höchste Betriebsflexibilität bei zukünftig sich verändernden Einflussfaktoren wie z.B. den Brennstoff- oder Stromkosten. Zusätzlich sind bereits heutige Blockheizkraftwerke für den Betrieb mit erneuerbaren Gasen ausgerüstet, lassen einen signifikanten Anteil an Wasserstoff zu und können bei einer ordentlichen Anlagenrevision für den 100%-Wasserstoffbetrieb umgerüstet werden.
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Vertrieb Ostschweiz
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Unsere fakten in Kürze.
Ein wirtschaftliches WP- & BHKW-System beginnt mit dem Erfassen des Lastprofils. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Strombedarf, Wärmebedarf, Betriebszeiten, Brennstoffkosten, Netztarifen, PV-Ertrag, Speicheroptionen und Wärmenutzung. Je besser Strom und Wärme vor Ort genutzt werden, desto stärker wirken die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile.
In Kombination mit Wärmespeicher, Fotovoltaik, Batterie, Wärmepumpe oder bestehender Energiezentrale entsteht ein flexibles Gesamtsystem. Die Steuerung optimiert laufend, wann Strom selbst erzeugt, Wärme gespeichert oder zusätzliche Energie bezogen wird.
Besonders im Winter zeigt WKK ihre Stärke: Sie liefert planbaren Strom und gleichzeitig nutzbare Wärme. Damit reduziert sie Netzbezug, erhöht die Versorgungssicherheit und ist — mit konsequenter Wärmenutzung — ökologisch und ökonomisch sinnvoller als fossiler Importstrom und die getrennte Wärmeerzeugung.
IWK begleitet auch Ihr Projekt von der Analyse bis zum Betrieb: Lastganganalyse, BHKW-Auslegung, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Wärmeeinbindung, Dampferzeugung, H2-/Biomethan-Optionen, Emissionskonzept, Leittechnik, Service- und Betriebsoptimierung.
Die Wärmepumpe trägt zur vollständigen Dekarbonisierung der Brauchwasser- und Wärmeerzeugung von März bis Oktober bei. In den Wintermonaten erzeugt das BHKW die zusätzlich notwendige Wärmeleistung und die Antriebsenergie für die Wärmepumpe mit bis zu 100% Biogas als Treibstoff.
Ein BHKW produziert Strom direkt am Standort und reduziert den teuren Netzstrombezug. Gleichzeitig wird die entstehende Wärme vollständig genutzt.
Strom, Wärme, Prozesse, Speicher, Fotovoltaik und Wärmepumpen werden zu einem Gesamtsystem verbunden. Das erhöht Effizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit.
Weil der produzierte Strom die Wärmepumpe antreibt und die BHKW-Abwärme vor Ort genutzt wird, erhöht sich der thermische Wirkungsgrad dieser Anlagenkombination auf deutlich über 100%. Damit lässt sich der Primärenergiebedarf deutlich reduzieren.
Wärme-Kraft-Kopplung liefert planbaren Strom unabhängig von Wetter und Tageszeit. Gerade im Winter leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit, indem sie das Stromnetz dezentral entlastet.
Moderne Blockheizkraftwerke sind auf erneuerbare Gase vorbereitet. Erdgas wird schrittweise durch Biomethan, Wasserstoffbeimischungen oder weitere erneuerbare Gase substituiert.
Biogas
Kläranlage
Kläranlage
Die Kläranlage Aarau verfügte bereits über zwei BHKW-Module, als eines davon am Ende seiner Lebensdauer
Motortyp
agenitor 406-B
Motortyp
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